jedes herz ist eine revolutionäre zelle.




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i bet that you exploded in my heart.

je mehr ich darüber nachdenke, desto unergründlicher wird es alles.

in meinem kopf, da scheint es so einfach. warten und warten, kennst du das? irgendwann kommt es dann. das richtige. das beste. das perfekte. und im grunde ist es mir momentan auch wirklich egal. aber irgendwie - all die alkoholglücksmomente, all die erhitzten gesichter, die illusionen, die wirren worte, die hitze, der schweiß, die berührungen - soll man das wirklich dafür eintauschen? ist das nötig? ich fühl mich in ordnung damit. nur kommen mir diese bierliebesgeschichten vergleichsweise unehrlicher, aber auch schöner vor. echter. worauf ich hinauswill weiß ich selbst nicht. ich kenn das nur, weißt du? alles, was morgens schon wieder weh tut, was nie existierte und trotzdem das herz sprengte, was die gedanken verdreht und nie ankommt. auf beiden seiten. ist das dieselbe art von romantik, die ich habe? oder ist das nicht so? ist bei mir alles so - so verwischt? kann mir jemand sagen, wie's besser geht? es ist wirklich okay, muss ich sagen. ich vermisse alles und trotzdem irgendwie nichts. egal ob es daran, liegt, dass ich es nicht kenne. ich habe immer das gefühl, ich käme damit klar. oder auch nicht. verstehst du? in meinem kopf ist die einzige existenz, das weiß ich. es macht spaß so. es amüsiert mich wirklich. nur wirds irgendwo problematisch. wenn sich der gedanke nicht abschütteln lässt. wenn er fester wird und trotzdem nicht ernster. er ist irgendwo wie festgeklebt, genauso wie erinnerungen, die man immer wieder abruft. das nichtvergessenwollen der stimme. wenn man weiß, dass sich irgendwas reales vollkommen ins irreale weiterbewegt, ohne, dass man es verhindern kann. und nein, es wird nicht ernst. es soll wahr werden und trotzdem hat man nichtmal lust darauf. es ist immernoch soweit weg, dass man nicht von verlangen sprechen kann. bloß von sehnsucht. nach etwas, das sogar im herz nur ganz schummrig und ganz unbeteiligt ist. und - ganz ehrlich - es nervt über die maßen. weil - auch wenn man es haben könnte, wollte man es nicht. nicht weil es nicht gut genug, sondern weil es lästig ist. ich finde alles daran lästig. weil ich unwissend bin vielleicht. vielleicht aber auch, weil ich zu unverbindlich bin. im kopf. im herz nicht. im herzen, da nagel ich euch alle fest. aber so, da will ich mich nicht entscheiden, nicht festlegen. es kommt nicht darauf an, wie ihr seid. es kommt azuch nicht so wirklich darauf an, wie ich euch gern hätte. es ist mehr die bequemlichkeit. nur nicht zuviel verantwortung, nur nicht zu entscheidungen stehen müssen. trotzdem - niemand der ich kannte, wäre all die mühe wert gewesen. dafür wart ihr zu weit weg. oder so nah, dass man es direkt ausschließen konnte.

2.4.09 23:11
 


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