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dann würde ich sagen, so sei das leben nun mal. ich sagte dir, dass es immer mal weh tut. dass wir immer mal den boden unter den füßen verlieren. dass es sich immer mal anfühlt, als könne man nicht mehr, als hätte es keinen sinn, als müsse es enden.

ich sagte dir, dass es besser würde. dass das eben immer so sei. dass es aber immer irgendwann besser würde im leben, auch wenn man es nicht mehr glaubte.

ich riete dir, einfach loszulassen. einfach weiterzumachen. ich wüsste, dass das schwer sei. das sei aber immer so im leben. du müsstest nur geduld haben und weitermachen. das sei alles halb so schlimm. und - du musst dich selbst irgendwo verlieren. irgendwann. du müsstest versuchen, du zu sein. du dürftest keine angst haben, losgelassen zu werden. du dürftest das nicht fürchten. du müsstest den moment genießen.

 

das alles würde ich dir sagen. ich versuchte, dich zu beruhigen. ich würde deinen arm streicheln. - ich würde dir all das sagen, wie man richtig lebt und sowas - und hätte selbst kein leben.

 

he. das wäre toll. 

8.10.07 11:21
 


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bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


americangirl / Website (8.10.07 14:01)
"Er tat alles, wie es die anderen taten; es war aber eine entsetzliche Leere in ihm, er fühlte keine Angst mehr, kein Verlangen, sein Dasein war ihm eine notwendige Last. So lebte er hin." Lenz

wäre es das?

liebe grüße...


(8.10.07 14:11)
nicht nur. es wäre, als wüsste man, wie es richtig sei. man wüsste alles, man sähe alles, man könne es den anderen sagen - aber selbst müsse man es nicht tun. man könne einfach nur teilnahmslos danebenstehen.
aber es täte nicht mehr weh. es wäre einfach leer, ja.


americangirl / Website (9.10.07 19:27)
ehrlich gesagt...ich möchte mich nie wieder so leer fühlen wie es mal war...oder vielleicht nur, wenn ich nicht mehr wüßte wie leer ich dann wäre...


(10.10.07 12:09)
hm. wenn man mich fragt, weiß ich auch nicht mehr genau, wie ich es eigentlich meine. nur so, wie ich es eben gesagt habe, so - nicht.

auf ein neues:
es wäre nicht leer im bezug auf die gefühle, sondern leer im bezug auf die handlungen. ich sähe den anderen beim leben zu, ich sagte ihnen, wie es richtig sei, was sie zu tun hätten. ich würde ihnen helfen, denn ich wüsste, was gut sei.

nur ich bräuchte es einfach nicht zu tun, weil ich selbst kein leben hätte. weil es einfach nicht diesen handlungszwang göbe. weil ich nur als stimme da wäre.

es ist doch immer die eine sache zu wissen, wie es richtig ist, und eine ganz andere, es tatsächlich zu tun. darin liegt die schwierigkeit. müsste man nur wissen, was richtig ist, wäre es kinderleicht. man müsste die konsequenzen des handelns nicht spüren.


americangirl / Website (10.10.07 22:43)
klar ist das die schwierigkeit... das hab ich auch so verstanden =). aber es ist auch eine herausforderung...und manchmal kommt auch was gutes dabei raus. (zugegeben, ziemlich selten...) irgendwie hab ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt. aber eine zeit lang hab ich nur das getan: anderen zugesehen...und es hat mich unglücklich gemacht... und es fühlte sich leer an. (naja, ich wußte dabei auch nicht, was richtig und was falsch ist...)
bevor ich noch wirrer rede, liebe grüße

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