jedes herz ist eine revolutionäre zelle.




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'for june who loved this garden from joseph who always sat beside her.'

auf drei seiten steht hier eion jahr.

und wos jetzt so dem ende zugeht - nicht dem ende des jahres, sondern dem ende im allgemeinen - ändert sich wieder sovieles in meinem kopf und ich wundere mich, wie man an soviel glauben kann und trotzdem angst vor allem hat.

weißt du, es ist schwierig mit dem leben. wenn ich so darüber nachdenke, ist es alles sehr verzwickt. weil man sich selbst all die jahre ertragen muss, ohne sich selbst zu hassen. ich finde das sehr schwierig. besonders für mich. ich verachte menschen so schnell und schäme mich für mich selbst. ich habe im gleichen moment ein so großes mitleid, dass es mir unmöglich fällt, jemanden so sehr zu mögen. wenn ich etwas sehe, was mich berührt, ist das einzige, was ich denke 'der arme junge'. im grunde ist es also sehr einfach. ich bräuchte jemanden, der einfach immer stärke zeigt und dann wäre er mir zu arrogant und selbstgerecht. so ist irgendwie alles in meinem leben. man kann es mir nie recht machen. trotzdem bin ich immer zufrieden und unzufrieden zugleich. ich weiß nicht, ob mir etwas gefällt oder ob ich es schrecklich finde, ich weiß nicht, ob ich mein leben mag oder nicht. ich weiß, dass ich immer und immerzu versuche, alles zu mögen, un d ich weiß, dass das sehr gut klappt und dass es keinen grund gibt, unglücklich zu sein.

ich weiß nicht, ob ich gerade ganz dringend jemanden bräuchte, oder ob mich das verrückt machen würde. ich weiß nicht, ob ich an die große liebe glaube oder nicht. heute, gerade, jetzt im moment - ja. morgen? es ist alles so konfus und abstrus. es ist immer kompliziert, wenn man darüber nachdenkt, und man kann nicht nicht denken. es schwirrt da oben rum und ich frage mich, ob das normal ist, dass man nichts findet, was zu einem passt, oder ob es so ist, dass man sich für denjenigen einfach entscheiden muss, auch wenn man nict das gefühl hat, man hätte ihn gefunden. ich weiß nicht, was alles dran ist an den geschichten und ob man jemanden wirklich bedingslos lieben kann. ich glaube nein und ich hoffe ja. ansonsten wäre das doch irgendwie alles sehr traurig mit den menschen, oder?

es ändert sich alles so schnell, was man will, was man glaubt zu wollen, was ist, und was man glaubt es wäre. und das, woran man glaubt.

'und wem das glück gegeben ist, zu glauben wie ein kind, der findet eine antwort dort, wo sonst nur fragen sind.'

weihnachten macht es mir verdammt schwer gerade. ich  bin so sentimental und melancholisch und mein kopf überschlägt sich so sehr. die alten lieder, die kindheitserinnerungen und die kinderträume. es wäre alles so schön, wenn es nochmal so wäre.

ich weiß nicht, ob ich mir etwas vormache, wenn ich mir sage, dass jeder irgendwann jemanden findet, der zu einem passt. es klingt so unsagbar leicht. ich bin neunzehn jahre fast auf dieser erde und eigentlich hätte sich mir ja irgendwann mal etwas nähern müssen, bei dem ich ansatzweise gedacht hätte, es könnte passen. aber ohne die idee wäre doch alles so furchtbar hoffnungslos gewesen, oder?

20.12.09 22:30


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