jedes herz ist eine revolutionäre zelle.




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once you knew a girl.

orlando bloom wird 32.

tut mir leid, aber irgendwie stimmt mich das melancholisch. als ich jünger war und älter wurde, gab es eine ganze menge männer, die ich heiraten wollte. immerb wieder. er war so ziemlich der erste - abgesehen von fiete von den pfefferkörnern. gefolgt von heath ledger, jean-baptiste maunier, torsten frings, brian molko, rupert grint, lukas podolski und matthias schweighöfer.

es ist komisch, dass man mal so fest entschlossen war, dass es alles gibt - liebe auf den ersten blick, grenzenlose liebe und vor allem ewige liebe. dann, wenn man es brauchen könnte, ist es vorbei. das einzige, woran man noch glauben kann sind filme, bei denen der eine früh genug stirbt, sodass man sich nicht immer mit ihm rumschlagen muss.

das sollte weh tun, oder?

"mit 17 waren wir so verbittert und unromantisch wie unsere eltern."

wie kann das gehen? ganz leicht - und trotzdem wird mir ganz schummrig, wenn ich mich an all den schnulz erinnere, den man sich mal ausgemalt hat, von dem man dachte, das wäre es - die liebe.

ich glaube nicht, dass ich in irgendeiner hinsicht weitergekommen bin. das einzige, was mir diese jahre seit orlando bloom gebracht haben ist ein haufen angst, verzweiflung und verbitterung - obwohl man noch so jung ist.

anderen ist es egal, die kommen da weiter. ich nicht. ich fürchte mich und alles warme kühlt ab, wenn man zu nah kommt. man hat nichtmals die möglichkeit, sich zu verbrennen. sich ein paar brandwunden zu holen, die man später anschauen könnte, sodass man weiß, dass es irgendwann mal ganz warm war. das einzige, was ich mir hole, sind frostbeulen von der ganzen unterkühlung.

schade, dass nicht alles so läuft, wie man es sich mal ausgedacht hat. obwohl das ganze so naiv scheint, ist es wenigstens hoffnungsvoll. und mittlerweile - jedes mal denkt man, ach, das könnte ganz nett werden, und eigentlich ist es ganz nett, solange man es im kopf hat, und dann wirds blöd.

das schlimmste ist, dass man sich viel zu sehr mit sich selbst auseinandersetzen muss. früher dachte ich, liebe würde einem helfen, sich selbst zu lieben und das käme schon irgendwann. das käme immer. das wäre der gewinn. aber iorgendwie ist es doch nicht ganz so leicht. man muss sich abmühen, sich zu mögen, dann kriegt man die chance, gemocht zu werden. man muss sich überwinden, über tausende von schatten springen, sich ängsten aussetzen, sich irgendwie besiegen ohne besiegt zu werden.

8.1.09 22:44


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a song for your heart.

as strong as you were, tender you go.
i'm watching you breathing for the last time.
a song for your heart, but when it is quiet,
i know what it means and i'll carry you home.
14.1.09 22:03


weiß man, wie oft ein herz brechen kann?

weißt du, nachdem es am schlimmsten war und bevor es überwunden ist - auch wenn du das vielleicht nicht wusstest, ich hatte dich immer sehr gern. ich vermisse dich so. wenn ich morgens die tür nicht mehr zumachen muss, damit du nicht rauslaufen kannst, schnürt sich mir der hals zu. niemand, der spaß an meinen alten kuscheltieren hat. niemand, der mittags daheim ist. niemals deine pfoto auf mir, niemals mehr stößt du mich an, niemals mehr dein schnaufen und das kitzeln von deinem bart. keineer, dem ich meine schulbrote geben kann. niemand, der einfach mal nix sagt. der sich ankuschelt. der immer lieb ist, egal, was man macht.

27.1.09 19:14





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