jedes herz ist eine revolutionäre zelle.




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hm. weißt du. ich bin irgendwie nicht richtig. ich weiß, dass man das nicht sagen sollte, weil nichts richtig oder falsch ist, jedenfalls nichts bei menschen. irgendwas - klappt einfach nicht. weißt du. ich kann mir nicht gut liebesdinge anhören. alles zieht sich in mir zusammen. vielleicht bin ich verklemmt. mir wird schlecht - irgendwann. es geht einfach nichts. ich kann niemanden richtig küssen, weil ich angst habe [angst zu versagen]. angst. vor allem. ich hab angst, dass es wehtut, dass ich nicht für voll genommen würde, dass ich noch kaputter werde. und es schmerzt so sehr. bevor überhaupt irgendwas angefangen hat.

bevor das glas auf dem boden aufkommt bohren sich die splitter in meine fußsohle.

 

[liebe gehört verboten. sex sollte ein tabu bleiben.]

 

- dann würde ich mich nicht so falsch fühlen. 

1.10.07 22:29


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i want a lover i don*t have to love

 

i want a boy who*s so drunk he doesn*t talk

 

{i want a girl who*s too sad to give a fuck.}

1.10.07 22:34


zum glück bist du weit weg.

 

weißt du. es immer das gleiche. es dreht sich. augenblicke - sekunden - momente. für mich. für dich - nichts. oder ab und zu - schon. aber die minuten kann man zählen. und trotzdem dreht sich der magen um. trotz allem. weil ich es nicht schaffe.

2.10.07 17:35


hm. ein ganz klein wenig magie - wäre schon wünschenswert. weißt du. was heißt wünschenswert. das hört sich so an, als könnte ich es mir von dir wünschen. und da bricht es wieder ein. das ist der punkt, an dem ende ist. weil - das geht nicht.

 

ein ganz klein wenig sternenzauber.

 

den jedes mal, wenn ein kleines kind lacht, dann zerspringt sein lachen in tausend stücke und daraus wird eine fee. es sollte also für jedes kind eine geben. aber - die kinder glauben nicht mehr an feen. und immer wenn ein kind sagt, es glaube nicht  an feen, stirbt irgendwo eine. hm.

 

hm. 

5.10.07 19:02


ich würde am liebsten immer weg. weg. von einem ort zum anderen. lang genug für flüchtige bekanntschaften und zu kurz für ernsthafte beziehungen. dann könnte ich mir nie vorwürfe machen, ich würde es einfach auf das reisen schieben. das wäre bequem. vor allem angenehm. hm. nicht schlecht.

die hände, das gleiten, der atem, die gerüche, die wärme, im gesicht, auf der haut, die hitze, das streifen, die wangen, lippen, hände, hände, nähe, wärme, feuer, licht, --- augen.

es wäre einfacher, nicht daran zu glauben. es wäre einfacher, alles über bord zu werfen. weißt du, dass das nicht geht? dass ich das nicht kann? dass ich menschen sosehr liebe und gleichzeitig die größte angst vor ihnen habe? weißt du, dass ich alles so gern vergessen, ertränken würde, aber dass es einfach nicht klappt? dass ich gerne so wäre, wie ich es bin, dass die farben strahlen und dass ich das sagen würde, was ich meine, dass mir deine blicke egal wären, dass es einen sinn hätte, dass ich nochmal neu anfangen darf, dass ich erwachsen wäre und es niemals würde?


i dreamed of a fever,
one that would cure me of this cold, winter-set heart
with no heat to melt the frozen tears and burnt with reasons as to carry on
into these twisted months i plunge without a light to follow
but i swear that i would follow anything if it would just get me out of here.

 

manchmal ist es schlimm, manchmal nicht ganz so schlimm. aber wenn ich die buchstaben lese, dann bin ich ein kind. und dann sehe ich eure augen und ich verliere die vorstellungen und mache neue daraus, und es endet doch immer mit der gleichen falschen illusion. ich schreibe eure namen auf karteikarten. ich schreibe liebenswürdigkeiten auf andere. ich puzzle sie zusammen. ich mache aus jedem von euch etwas schönes. etwas einfühlsames. etwas lustiges. etwas großherziges.

etwas liebenswürdiges.

und dabei habt ihr es nichtmal verdient. 

5.10.07 23:21


wir reden die wahrheit und drehen uns trotzdem im kreis - du und ich. das heißt ich rede, und du schweigst. du saugst es auf. und kriegst das hier alles ab. jeden müll. jeden moment, in dem ich denke, es könnte besser sein, es sei besser.

und wenn ich durch das archiv blättere, kommt es mir so unecht vor. die gefühle, die ich empfunden habe, für euch, weißt du, sie sind so unecht. vergessen. niemals dagewesen. und davor, da habwen sie mir kopf und herz gesprengt.

jetzt ist nichtmal mehr eine narbe da.

 

 

           *außer bei manchen.
 

5.10.07 23:29


dann würde ich sagen, so sei das leben nun mal. ich sagte dir, dass es immer mal weh tut. dass wir immer mal den boden unter den füßen verlieren. dass es sich immer mal anfühlt, als könne man nicht mehr, als hätte es keinen sinn, als müsse es enden.

ich sagte dir, dass es besser würde. dass das eben immer so sei. dass es aber immer irgendwann besser würde im leben, auch wenn man es nicht mehr glaubte.

ich riete dir, einfach loszulassen. einfach weiterzumachen. ich wüsste, dass das schwer sei. das sei aber immer so im leben. du müsstest nur geduld haben und weitermachen. das sei alles halb so schlimm. und - du musst dich selbst irgendwo verlieren. irgendwann. du müsstest versuchen, du zu sein. du dürftest keine angst haben, losgelassen zu werden. du dürftest das nicht fürchten. du müsstest den moment genießen.

 

das alles würde ich dir sagen. ich versuchte, dich zu beruhigen. ich würde deinen arm streicheln. - ich würde dir all das sagen, wie man richtig lebt und sowas - und hätte selbst kein leben.

 

he. das wäre toll. 

8.10.07 11:21


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