jedes herz ist eine revolutionäre zelle.




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20.2.07 19:39


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soo.. weil eh keiner diesen blog kennt oder weiß, wem er ist, kann ich hier ja noch allerhand vor mich hinschreiben. fraglich ist nur, ob das was bringt oder ich das überhaupt nochmal machen werde.

wenn man anfängt, über gefühle zu schreiben, werden sie bewusst, man versucht, ihnen namen zu geben und auf einmal, ist das, was vorher im herz war, im kopf, und ich bin mir noch nicht sicher, ob das wirklich gut ist.

vieles will man nicht und reißt es trotzdem an sich, bis es einem genommen wird und dann merkt man, was man daran hatte. vielleicht greift man nicht einmal danach, man bekommt es einfach geschenkt und vielleicht wird es einem nicht einmal genommen, es verschwindet nur, und vielleicht hatte man nicht einmal wirklich etwas daran, aber man möchte es trotzdem zurück.

gleichzeitig möchte man etwas anderes, was nicht existiert. nicht die perfektion, weil das perfekte in den fehlern liegt, aber man möchte etwas tolles. das tolle sieht man, man will es anfassen, bei sich haben, aber dann stellt man fest, dass man eigentlich das will, was nicht mehr da ist.

und irgendwie verwirrt es einen. wie auch nicht?

und im gleichen moment weiß man, dass nichts existent ist und dass man eigentlich gar nichts möchte, außer sein herz und seine ruhe.

hat man es, passt es einem doch nicht, weil man das wertvolle, was man besitzt, teilen möchte. man möchte es teilen, nicht zerbrechen und doch behalten. geht das?

20.2.07 19:51


alkohol hilft. man muss es einfach mal sagen. karneval ist vorbei. schade. da durfte man viel trinken und das ergebnis war recht lustig.

ich weiß nicht, was ich mir von karneval erhofft hab. nichts und irgendwie doch alles. ein bisschen spaß. rausch. friede. und vielleicht auch etwas freiheit.

gekommen ist ein wenig spaß, ein wenig friede und ein wenig streit, viel rausch. auch ein bisschen freiheit und schmerz.

manchmal tut was weh, obwohl nichts kaputt ist. manchmal ist es einfach ein problem, etwas unberührtes zu haben. man weiß nicht mehr, was man damit machen soll, weil man es zu selten oder nicht intensiv genug gebraucht. ich überlass das der zeit und allem, was ich auf meinem weg treffe. nur manchmal macht man eine pause und am anfang ist sie schön, die sonne scheint, man schaut sich die blumen und den see an, doch irgendwann langweilen einen die vielen bunten farben und man hätte gerne noch viel buntere.

ob das nun an karneval passiert oder an sonst irgendeinem dummen tag im jahr ist eigentlich egal.

man muss ihn schnell vergessen, und ich glaube, ich hab gelernt, die wolke vor der sonne schnell beiseite zu schieben. gut so. 

21.2.07 17:15


no surprises

 

doch. schon. ab und an. aber keine für mich. zumindest keine direkten. oder keine positiven. schade drum. sehr. ich mag überraschungen eigentlich schon. die guten.

they don't, they don't speak for us

22.2.07 19:09


What's in a name?

"That which we call a rose
By any other name would smell as sweet..."

 

schön.

romeo & julia. mag's im moment voll. keine ahnung warum. wahrscheinlich, weil es so schön ist. und weil wir ja alle irgendwie drauf warten. auf ein bisschen liebe, leidenschaft und dramatik. jah.

nein. eigentlich denke ich wartet man auf etwas anderes. nicht auf ein bisschen. auf das vollkommene, unendliche, wunderbare und vielleicht auch unerfüllbar.

man muss eben wissen, wie hoch man seine erwartungen steckt. nein. das glaube ich nicht. bei träumen hat man keine erwartungen, man kann sehnsüchte nicht beschränken und fantasie nicht umzäunen. was im herz ist, kann man nicht durch den verstand festlegen.

und das ganze soll ewig gehen. bis in den tod und noch viel länger. irgendwann soll jemand kommen und auf meinem speicher wühlen, wenn ich schon längst unter der erde liege. und dann soll er es finden, überbleibsel, geheimnisse, träume. und sie sollen wahr sein. egal wie, auf papier, auf bildern, einfach da und am besten auch spürbar. und er soll lesen und schauen. damit man weiß, dass es romeo und julia gegeben hat.

ich finde das schon wichtig irgendwie. also, den glauben an erfüllung. ich meine, was will man sonst. ohne alles. ohne die gedanken und ohne das verlangen. irgendwofür ist man doch da. oder nein. man bleibt irgendwofür da. die meisten zumindest.

selbstmord finde ich feige. es ist leicht, zu sagen, man fände etwas feige. das weiß ich. aber ich denke, man muss es zuerst finden, um seine sichtweise zu erhöhen. damit man von oben herunter schauen kann und nicht direkt auf dem boden ist. damit man platz zum fallen hat.

aber manchmal träume ich davon. ehrlich. ich träume, dass ich die zügel in der hand habe. es ist folter, das nicht zu haben. naja. es kommt natürlich asuf die situation an. vertrauen. romeo und julia. schon wieder.

ich glaube nicht an illusionen. zumindest nicht direkt. ich denke, man braucht nur wille dafür. und es hängt davon ab, wie stark man ist. stärke hängt auch von träumen ab. von der liebe und von loyalität, von vertrauen und von ehrgeiz, von fantasie.

glaube ich.

es kommt darauf an, ob man sich auffängt. es ist leicht zu sagen, man würde sich niemals fallen lassen. ich finde, das darf man eruhig. man muss nur wieder hochkommen.

grundsätzlich bin ich der meinung, dass der wille über alles aufsteigen kann, wenn man es nur will. schön. wille und will. aber der wille hängt von viel mehr ab. von romeo und julia. 

23.2.07 14:48


ROMEO
25.2.07 13:54


what you deserve is what you get

blahh. eh nicht.

ich hätte viel verdient. nur mal so. nein. vielleicht auch nicht. aber manchmal denke ich schon, dass viele etwas nicht verdient haben und ich schon. es könnte daran liegen, dass man gar nicht großartig darüber nachdenken sollte, was man denn nun verdient.

ein bisschen was hätte ich aber doch schon verdient. und ich habe ja auch einiges. muss ich schon sagen. das problem ist, dass man immer mehr möchte. nach möglichkeit auch mehr als die anderen. nicht immer. und auch nicht immer besser. es ist nur so, dass man eben doch sieht was andere haben. und dann gefällt es. und man möchte es auch. hat man es, sieht man das nächste bei anderen. und dann immer so weiter.

man sieht ja auch nie alles, sondern nur die oberfläche. ich hätte allerdings auch ab und zu gerne nur die oberfläche. das würde manchmal schon reichen. doch. ein wenig.

dann wartet man. und man wartet. darauf, dass zu bekommen, was man verdient. ehrlich. ich schon manchmal.

ich denke so oft, dass ich weiß, was für mich das beste ist. aber man weiß es doch gar nicht. man denkt, man wüsste es, und käme die realität dem anschein nach, hätte man vielleicht sogar recht. nur ist das eben nicht immer so.

das ist schade, aber schon auch gut. wo kämen wir denn hin, wenn wir alles vorher wüssten.

ich hätte doch schon gern etwas mehr. 

25.2.07 17:13


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