jedes herz ist eine revolutionäre zelle.




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barfuß über glas.

es ist alles so furchtbar kompliziert und vieles so anders, als man es immer gedacht, gehofft hatte.

gerade im moment. ich war mir immer so sicher mit dem was ich tue und obwohl ich wusste, wie schwer es würde, wollte ich es, und dann hat es sich doch alles so anders angefühlt. es fällt mir schwer zu sagen, was sache ist, ich kann die fakten nicht auf den tisch liegen, ich kann keine orte und keine namen sagen, ich kann immer und immer nur verschwommen und allgemein schreiben und sprechen. ich kann andeutungen machen, aber ich bin nie verbindlich und erst recht nicht in bestimmten situationen. ich kann nichts sagen, was mir hinterher irgendwie anders ausgelegt werden könnte, ich muss immer alles kontrollieren und so vieles passiert nur in meinem kopf, obwohl ich dochj nicht die dümmste, blödeste und hässlichste person dieser welt bin. okay, ich bin nicht besonders toll, aber das sind die andern auch nicht. so.

ich weiß oder ich hoffe, dass man irgendwann auf diese zeit zurückblicken kann und es einem alles so furchtbar unbedeutend und einfach erscheint und dass man daraus gelernt hat. aber es soll sich bitte etwas tun, es soll sich etwaws verändern. wieso kann ich immer nur zuschauen und wieso ist es nie so, wie ich es will? und wieso scheiter ich jedes mal, wenn ich auf die idee komme, die zügel selbst in die hand zu nehmen? wieso? 

4.10.10 13:37


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du musst dich an die schöne zeit erinnern, denn nichts ist für immer.

für immer jung, ein leben lang für immer jung.

ich will nicht, dass das zuende geht. immer neue überraschungen, immer was neues gelernt, immer neue menschen, immer neue bindungen.

ich kann mir nicht vorstellen, jetzt da raus zu gehen. all the world is a stage. und wenn ich hier weg bin, wie gehts weiter? ob das klappt, ob ich allein bin, was ich will und was ich werde, was passiert, ob ich euch jemals wiedersehe. es ist nichts wie vorher. nichts. und das haben 13 jahre aus mir gemacht. das kann nicht reichen. ich will da bleiben.

24.2.10 23:48


'for june who loved this garden from joseph who always sat beside her.'

auf drei seiten steht hier eion jahr.

und wos jetzt so dem ende zugeht - nicht dem ende des jahres, sondern dem ende im allgemeinen - ändert sich wieder sovieles in meinem kopf und ich wundere mich, wie man an soviel glauben kann und trotzdem angst vor allem hat.

weißt du, es ist schwierig mit dem leben. wenn ich so darüber nachdenke, ist es alles sehr verzwickt. weil man sich selbst all die jahre ertragen muss, ohne sich selbst zu hassen. ich finde das sehr schwierig. besonders für mich. ich verachte menschen so schnell und schäme mich für mich selbst. ich habe im gleichen moment ein so großes mitleid, dass es mir unmöglich fällt, jemanden so sehr zu mögen. wenn ich etwas sehe, was mich berührt, ist das einzige, was ich denke 'der arme junge'. im grunde ist es also sehr einfach. ich bräuchte jemanden, der einfach immer stärke zeigt und dann wäre er mir zu arrogant und selbstgerecht. so ist irgendwie alles in meinem leben. man kann es mir nie recht machen. trotzdem bin ich immer zufrieden und unzufrieden zugleich. ich weiß nicht, ob mir etwas gefällt oder ob ich es schrecklich finde, ich weiß nicht, ob ich mein leben mag oder nicht. ich weiß, dass ich immer und immerzu versuche, alles zu mögen, un d ich weiß, dass das sehr gut klappt und dass es keinen grund gibt, unglücklich zu sein.

ich weiß nicht, ob ich gerade ganz dringend jemanden bräuchte, oder ob mich das verrückt machen würde. ich weiß nicht, ob ich an die große liebe glaube oder nicht. heute, gerade, jetzt im moment - ja. morgen? es ist alles so konfus und abstrus. es ist immer kompliziert, wenn man darüber nachdenkt, und man kann nicht nicht denken. es schwirrt da oben rum und ich frage mich, ob das normal ist, dass man nichts findet, was zu einem passt, oder ob es so ist, dass man sich für denjenigen einfach entscheiden muss, auch wenn man nict das gefühl hat, man hätte ihn gefunden. ich weiß nicht, was alles dran ist an den geschichten und ob man jemanden wirklich bedingslos lieben kann. ich glaube nein und ich hoffe ja. ansonsten wäre das doch irgendwie alles sehr traurig mit den menschen, oder?

es ändert sich alles so schnell, was man will, was man glaubt zu wollen, was ist, und was man glaubt es wäre. und das, woran man glaubt.

'und wem das glück gegeben ist, zu glauben wie ein kind, der findet eine antwort dort, wo sonst nur fragen sind.'

weihnachten macht es mir verdammt schwer gerade. ich  bin so sentimental und melancholisch und mein kopf überschlägt sich so sehr. die alten lieder, die kindheitserinnerungen und die kinderträume. es wäre alles so schön, wenn es nochmal so wäre.

ich weiß nicht, ob ich mir etwas vormache, wenn ich mir sage, dass jeder irgendwann jemanden findet, der zu einem passt. es klingt so unsagbar leicht. ich bin neunzehn jahre fast auf dieser erde und eigentlich hätte sich mir ja irgendwann mal etwas nähern müssen, bei dem ich ansatzweise gedacht hätte, es könnte passen. aber ohne die idee wäre doch alles so furchtbar hoffnungslos gewesen, oder?

20.12.09 22:30


you've thrown yourself into the flames 'cause you're covered in cold.

so wundervoll azuschauen, so schön und so bezaubernd.

8.11.09 01:44


it's something unpredictable but in the end it's right. i hope you had the time of your life.

nee, das cover. das original ist nicht schön.

 

einmal weihnachtsferien. die allerletzten, allerallerletzten ferien. kein beweglicher ferientag mehr davor. nur noch ganz viele arbeiten. dann ist ende. alle sagen, die schulzeit sei die schönste im leben. wenns danach nur halb so gut ist bin ich zufrieden. aber ich hab angst. erst allein sein. so viel. und dann england. wunderbar. und noch mehr allein. und dann? so kann man niemanden mehr an sich binden.

25.10.09 16:35


say i am wonderful.

dieser blog, den gibts schon solange zeit. und nichts ist ergiebiger. manchmal denke ich, dass ich das ein oder andere grne festhalten würde. und dann vergess ichs. und manchmal muss man es irgendwie versuchen zu sagen. so - geheim.

und immer wieder erstaunlich. soviele einträge würde ich gern löschen, weil mir die menschen nichts mehr bedeuten, weil sich die dinge schon zwei tage später geändert haben und vieles direkt wieder so nichtig war. aber irgendwie gehört das wohl dazu. und ich hab viele probleme immer noch und immer wieder, aber vieles ist so ganz anders geworden. ich bin in vielem anders geworden und die leute auch.

ich - ich, weiß nicht einmal, wie ich hier die dinge sagen soll. obwohl das niemand liest. und obwohl das niemand kennt. und obwohl es niemanden interessiert. es fällt mir so unglaublich schwierig, manche dinge in worte zu fassen, weil es viel zu nah ist. im wesentlichen ist es unbedeutend. aber hier stehen so viele dinge, von leuten, die ich mochte, von denen, die ich weniger mochte, die ich kurz mochte und von denen, die ich geküsst habe, ob ich es wollte oder nicht. und ja, irgendwie muss das hier stehen, weil ich wissen will, ob es sich verändert, verstehst du? und ja, ich mochte dich. echt.

20.10.09 21:17


some dance to remember, some dance to forget.

ob wir irgendwann auch dastehen, und jahre danach unsere musik hören? wie sich das wohl anfühlt.. ob man sich verändert hat, ob man sich genauso fühlt, ob man fühlt, was man so lang nicht mehr gespürt hat. ob all die erinnerungen hochkommen, all das glück, die durchfeierten nächte, die hitze, der atem im gesicht. ob wir glücvklich sein werden und ob uns die worte genauso berühren wie heute? oder kann man nichts mehr damit anfangen? an was werden wir denken.. an die menschen, die uns mal nahe standen, an feuchte hände auf unserer haut, an alkoholfahnen und verzerrtes lachen, an dieb momente, in denen wir dachten, nichts könnte sich verändern und an die, in denen wir dachten, wir müssten sterben. an die worte, die wir hörten, und dachten, es könnten unsere sein, an die klänge, von denen wir glaubten, sie müssten uns das herz zerreißen. als wir vor glück fast platzten und glaubten, alles würde so bleiben. all die erinnerungen, die an einem lied hängen, die verbundenheit und das verständnis - wenn wir dreißig jahre später hören würden, was wir jetzt hören, wäre dann alles gleich?

17.8.09 12:06


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